Was wussten Gustav Wüst und Albert Popp über die Verlagerung des Bernsteinzimmers? Hat Manfred Keiluweit tatsächlich beim Verstecken des legendären Kunstwerks mitgewirkt? War der SS-Mann Wolfgang Köhler überhaupt beteiligt und was war dem ehemaligen Referenten des geplanten Führermuseums, Dr. Gottfried Reimer, bekannt?
Auf der Suche nach verschollenen Kunstgütern des Zweiten Weltkriegs durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR standen diese Männer im Fokus der Aufmerksamkeit des MfS - über die akribische Arbeit und die erzielten Ergebnisse wird in diesem Werk berichtet.
Gustav Wyst sollte an der Verlagerung des Bernsteinzimmers mitgewirkt haben, starb aber bereits 1947 in Greiz. Eine geheimnisvolle Kartentasche des Vaters brachte Sohn Rudolf in den Focus des MfS.
Albert Popp, dem die Verlagerung der Kunstsammlung des ostpreußischen Gauleiters Erich Koch und dem Bernsteinzimmer zugeschrieben wird, zog es vor, im Westen Deutschlands zu leben und bis zu seinem Tod 1978 zu schweigen. Seine Familie, die in Ostdeutschland blieb, wurde statt seiner vom MfS operativ bearbeitet.
Manfred Keiluweit, der Lügenbaron, nach eigenen Angaben Mitwirkender beim Verstecken des Bernsteinzimmers - ein Mensch der das MfS und am Ende der DDR viele Schatzsucher an der Nase herumführte.
Wolfgang Köhler, obwohl Angehöriger einer SS-Einheit, blieb in Ostdeutschland und lebte unbehelligt, da seine Person erst spät, als die DDR ihrem Ende entgegen ging, in den Blick des MfS geriet. War er überhaupt Beteiligter?
Dr. Gottfried Reimer, ein geachteter Kunstsachverständiger und Referent des geplanten Führermuseums in Linz bis 1945, verbrachte sein Leben bis 1992 im sächsischen Döbeln.
ISBN 978-3-89772-214-9
Broschur
ca. 80 Seiten
diverse Abbildungen
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